Aktuelles

Achtung bei Einsprachefristen

Bei vordatierten Verfügungen ist nicht das Datum der Verfügung, sondern das effektive Zustelldatum massgebend. Siehe Artikel im Beobachter Nr. 26/2014. Den entsprechenden Bundesgerichtsentscheid finden Sie --->hier

Reduktion des Abzuges für die Kosten des Arbeitsweges

Ab dem 1. Januar 2016 können im Kanton Bern für die Kosten des Arbeitsweges maximal Fr. 6'700.-- in Abzug gebracht werden. Bei der Direkte Bundessteuer beträgt der Abzug maximal Fr. 3'000.--.

Die Begrenzung des Fahrkostenabzugs ist aus verfassungsmässiger Sicht problematisch, weil sie in vielen Fällen zu einer Überbesteuerung führt. Wenn die zur Erzielung eines Lohneinkommens notwendigen Kosten nicht vollumfänglich zum Abzug zugelassen werden, wird im Ergebnis ein Einkommen besteuert, das gar nicht erzielt wurde.

Das neue Rechnungslegungsrecht

Das von der Bundesversammlung am 23. Dezember 2011 verabschiedete und am 1. Januar 2013 in Krafttretende neue Rechnungslegungsrecht (32. Titel des Obligationenrechts) schafft eine einheitliche Ordnung für alle juristischen Personen sowie Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit einem Umsatz von mehr als CHR 500 000. Die Vorschriften enthalten jedoch klar differenzierte Anforderungen je nach der wirtschaftlichen Bedeutung eines Unternehmens, eines Vereins oder einer Stiftung. Strengere Spezialgesetze bleiben zudem vorbehalten. Während sich bei kleinen und mittleren Unternehmen die Rechnungslegung auch weiterhin auf eine knapp gefasste Jahresrechnung bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang beschränkt, müssen grössere Unternehmen unter anderem einen Lagebericht sowie eine Geldflussrechnung erstellen und im Anhang zusätzliche Angaben offen legen. Unter bestimmten Bedingungen erfolgen die Anwendung eines anerkannten Rechnungslegungsstandards und/oder die Erstellung einer Konzernrechnung.

Die neue Rechnungslegung wird die Bilanzierenden im Unternehmen ebenso berühren wie die Abschlussprüfer, die Investoren oder andere Adressaten der Rechnungslegung. Erst das Wissen um die Änderungen wird es dem interessierten Betrachter erlauben, sich ein möglichst genaues Bild der künftigen «OR-Bilanz» zu machen. Bilanzierende sollten sich möglichst frühzeitig mit den Rechtsänderungen vertraut machen.

Quelle: veb.ch

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Das Märchen vom Steuern sparen

In letzter Zeit konnte man erfreulicherweise in der Presse vermehrt lesen, es lohne sich, die Hypothekarschulden zu Lasten des Sparkontos zu amortisieren. In vielen Köpfen geistert aber nach wie vor die Meinung herum, es könne mit der Aufnahme von Hypothekarkrediten und dem Abzug der anfallenden Schuldzinsen in der Steuererklärung Steuern gespart werden.

Die Begründung, wieso sich dies nicht lohnt, finden Sie hier --->

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Mietrecht-Mietzinsanpassungen:

Der für Mietzinsanpassungen massgebende Referenzzinssatz beträgt seit dem 2. Juni 2015 1.75 Prozent. Der Hauseigentümerverband Schweiz empfiehlt den Vermietern, ihre Mietzinsen aufgrund der neuen Situation zu
überprüfen----> Homepage des Hauseintümerverbandes Schweiz

Eingabeformular für die Berechnung von Mietzinsanpassungen

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